Cracks für Cracks

Ich zeige dir 3 Möglichkeiten, wie du die Illusion von Sprüngen (Cracks) in deine Keramikschichtung bekommst.

Natürliche Zähne.
Foto: Kirsten von Bukowski
https://www.dental-shooting.de/

Natürliche Zähne. Foto: Joachim Werner https://www.facebook.com/JoStage-327317341334426/

Für alle 3 Varianten benötigst du eine interne Malfarbe!

Ich benutze die Vita Interno Nr. 12 (Splinter)

Möglichkeit 1

Die „quick and dirty“- Methode

Dazu streichst du die interne Malfarbe auf eine sehr dünne Klinge. Am besten in Stärke einer Rasierklinge oder dünner.

Diese ziehst du durch deine fertige, feuchte Schichtung.

Dabei sollte die Klinge bis zum Gerüst eintauchen, und der Länge nach ruhig geführt werden. Mit dem Keramikpinsel jeweils neben dem Schnitt etwas andrücken oder leicht verdichten. Es sollte nach dem Brand kein Spalt entstehen 😉

Methode 2

„Sprünge auf Vorrat“

Du streichst auf Platinfolie eine (zu deiner Keramikmasse gehörigen Keramik!) glasklare Masse…..z.B. die Windows der VM9 oder die Clear der Lumex AC (Vita) dünn auf.

Nun brennst du diese dünne Schicht auf der Platinfolie im ersten Dentinbrand.

Nach dem Abkühlen streichst du auf deine gebrannte, dünne Keramikschicht die interne Malfarbe auf und brennst erneut in einem Malfarbprogramm.

Mit einem Töpfchen Wasser lässt sich die gebrannte Keramik gut von der Platinfolie lösen. So hast du kleine „Scherben“, die sich wunderbar in deine feuchte Keramikschichtung applizieren lassen.

Jeweils rechts und links von der senkrecht eingesetzten Scherbe etwas die Keramik andrücken, fertig. Der überstehende Teil kann nach dem Brand problemlos beigeschliffen werden. Die übriggebliebenen Scherben lassen sich wunderbar aufheben. So hast du „Cracks auf Vorrat“.

Methode 3

Die „Aufklapp“- Methode.

Dies ist sozusagen die Königsdisziplin…..mit „Luft anhalten und bloß nicht wackeln!“

Nimm wieder eine dünne Klinge, schneide die Keramik bis aufs Gerüst ein und klapp einen Teil der noch feuchten Keramikschichtung zur Seite.

Die eine glatte Seite bestreichst du dünn(!) mit etwas Interno/interner Malfarbe. Anschließend solltest du (ebenfalls dünn) eine glasklare oder translucente Keramikmasse darüber auftragen und das ganze wieder zuklappen.

Für alle 3 Methoden gilt: Die Restauration muss fix und fertig geschichtet sein, bevor du Cracks einbringst.

Bei diesem tollen Fall durfte ich für 13 eine Krone erstellen. ♥️

Hierfür habe ich die Vita VM9 und Vita Interno 12 verwendet.

Dies ist das absolut geile Ergebnis mit der „Aufklapp-Methode“.

Wer sich diesen Blogbeitrag lieber als Video anschauen möchte…… gerne!

Ein herzliches Dankeschön an die VITA Zahnfabrik für die tolle Unterstützung zum Blogartikel und Video. 😘

Verblendkeramik

….welche ist die Beste?

Ganz platt gesagt: Es gibt keine schlechten Keramiken mehr auf dem Markt.

Mittlerweile dominieren die großen Hersteller den Deutschen Dental-Markt. Eine schwierig zu verarbeitende Keramik kann sich kein Unternehmen mehr leisten.

Es kommt darauf an, wie du mit deinem Material umzugehen weißt!

Stehen im Keramikraum ungeöffnete Pöttchen mit Sondermassen zu deinem Keramiksystem rum?
Bingo! Deine Chance!

Eine gute Vorbereitung ist der große Bruder des Erfolgs.

Keine Ahnung wer das gesagt hat, allerdings hat es sich bewahrheitet!

In diesem Blogbeitrag zeige ich Dir, wie Du mit Deinem Keramiksystem ungeahnte High-End Restaurationen zaubern kannst.

Die heutigen Ketamiksysteme sind sehr umfangreich, um sämtliche individuellen Situationen nachbilden zu können.


Ich zeige dir in diesem Blogbeitrag:

  • einfache Brennprobe für deinen Keramikofen
  • dein eigenes „Keramiksortenrad“
  • Umgang mit deinem Werkstoff (ein paar Denkanstöße)

Bevor wir loslegen, habe ich noch eine großartige e-book Sammlung mit verständlich geschriebenen Hintergrundinformationen für dich.
Fundiertes Wissen über Dentalkeramiken, welches dich voran bringt, bekommst du hier…..> https://werkstoffkunde-kompendium.de/das-werkstoffkunde-kompendium/dentale-keramiken/

Die paar investierten Euros heben Dich auf ein neues Level.
(Nein, ich werde für diesen Link nicht bezahlt! Das ist mein persönlicher Tipp für dich, da ich die Kompendien als sehr informativ, gut recherchiert und verständlich verfasst halte!)

Jetzt geht es ans Eingemachte.

Falls du übrigens lieber Videos schaust statt Texte zu lesen, kannst du dir hier die YouTube-Version des Artikels anschauen: https://youtu.be/PtSkmD4clW8

  • Schnapp dir die Gebrauchsanweisung deiner Keramik.
    Ja, ich weiß…….es klingt total langweilig. Die Hersteller des Keramiksystems haben sich so einiges beim Kredenzen der Massen gedacht, also studiere ihre Philosophie.
  • Ohne einen gut brennenden Ofen keine gut gebrannte Keramik. Logo 😉
    Du brauchst 4 Pins, 2 Brenngutträger, eine DÜNNE Schicht Brennwatte/Brennflies oder Platinfolie, 50/50 Silikon und einen Kunststofffrontzahn (alternativ einen Brennprobenformer), die glasklare Masse aus deinem Sortiment und Isolierung.
    Die Brennprobe sollte auf der gleichen Höhe positioniert werden, wo deine Keramik auch brennt.
    Forme den Frontzahn zur Hälfte mit 50/50 Silikon ab.

    Die Form hat den Vorteil, dass sie von dünn nach dick verläuft. So siehst du die Auswirkung deiner Schichtstärke.
    Isoliere die so entstandene Form.
    Fülle die Form mit deiner glasklaren Masse. (Riffeln und absaugen hilft beim späteren Entformen.).
    Platziere deine Brennprobe auf dem Brenngutträger.
    Ab in den Ofen zum 1. Dentinbrand.
    Jetzt male auf einen weißen, nicht saugfähigen Untergrund (z.B. Kachel/Fliese) einen dünnen, schwarzen Strich mit Edding.
    Lege deine gebrannte Brennprobe auf den Untergrund mit Strich.

    Ist sie wirklich glasklar? Kannst du den schwarzen Strich klar sehen? Kantenstabil?
    Wenn die Brennprobe nicht so glasklar wie in der Gebrauchsanweisung erscheint, musst du den Ofen nachjustieren.
    Heißt:
    zu milchig = Temperatur erhöhen
    keine Kantenstabilität, aber glasklar = Temperatur reduzieren (eher selten der Fall 😉
  • Mit der von dir erstellten Silikonform (oder einem Brennprobenformer) lassen sich wunderbar eigene, individuelle Farbräder erstellen.

    Erstelle von jeder (!) Sondermasse in deinem Sortiment eine Brennprobe. Das geht jetzt, mit gut eingestelltem Ofen, fix für mehrere Massen gleichzeitig auf dem Träger.
    Die Brennproben klebst du auf eine Tiefziehfolie (kein Sekundenkleber verwenden) und beschriftest sie mit Schildchen (Kein Edding! Der ist nicht resistent gegen Desinfektionsmittel.)
    Jetzt weißt du genau was in den Keramiktöpfchen drin ist, wie es gebrannt ausschaut und die Räder kannst du am Patienten für die Massenauswahl einer individuellen High-End-Schichtung nutzen.
    Durch die unterschiedliche Stärke der Musterplättchen (von dick nach dünn) bekommst Du auch einen Eindruck über die Intensität der jeweiligen, gebrannten Keramikmasse.

  • Denkanstöße…..
    Schonmal darüber nachgedacht die Farbwahl (wenn sie vom Techniker vorgenommen wird) gleichzustellen? Vorteil: egal welcher Keramik-Kollege die Farbe/Schichtung bestimmt, ein anderer Kollege in der Keramik kann die Arbeit individuell erstellen.
    Dazu gibt es eine zweiteilige Publikation von mir. Schaut mal rein.
    Teil 1 https://media.zwp-online.info/archiv/pub/pim/dz/2014/dz0414/dz414_082_088_vita.pdf
    Teil 2 https://media.zwp-online.info/archiv/pub/pim/dz/2014/dz0514/dz514_052_055_vita.pdf

Ich wünsche Euch viel Spaß beim „Brennen für die Zahntechnik “ 🙂

Ein großer Dank geht an die Firmen Vita Zahnfabrik, Kulzer und GC für die Verwendung des Bildmaterials ihrer Keramiksortimente.

Ein besonders großer Dank geht auch an die Firma Dentaurum für die tolle Unterstützung zum YouTube Video!

Morphologie der Incisiven

Tipps zum besser werden.

Im folgenden Blogbeitrag zeige ich dir, wie du

  • mit geringen Mitteln eine große Wirkung für dich erzielst.
  • Dein Auge „kalibrierst“.
  • Dein Formgefühl verbesserst.

Das geht natürlich nur, wenn Du bereit bist etwas Zeit in dich zu investieren.
Eine zahntechnische Fortbildung eben 🙂

Na dann lass uns mal loslegen …….
Zuallererst brauchst du ein natürliches Vorbild, sozusagen ein Muster von dem du abschauen kannst. Einen kompletten, natürlichen OK Frontzahn. Da nicht jeder einen natürlichen Frontzahn in der Schublade liegen hat….. frag in einer Zahnarztpraxis nach, ob sie dir einen extrahierten OK Frontzahn geben können. Du kannst ihn auf einen Block kleben und dublieren (siehe Bild oben), oder direkt nacharbeiten.
Als zweites brauchst du einen kleinen, rechteckigen Gipsblock. Er sollte etwas größer dimensioniert sein, als deine natürliche Vorlage.
Jetzt lege dir noch ein paar Sachen zurecht:

  • Schleifkörper für Gips, in grob und fein + weiße Universalgummilinse
  • Stechzirkel oder Schieblehre
  • Buntstift
  • Timer
  • Den Willen besser zu werden und somit deinen persönlichen Marktwert zu steigern! *jippiiii*

Du ahnst es wahrscheinlich schon…. 😉

Jaaaaa, jetzt wird aus dem Vollen geschliffen!

Starte den Timer mit 60 Minuten….ja, genau 60 Minuten.
Zeichne dir die 4 Seiten mesial (M), distal (D), palatinal (P) und labial (L) auf die 4 Seiten deines Gipsblöckchens an. Das ist jetzt dein Sockel.
Weiter unten in diesem Blogartikel findest du ein komplettes Video zu dieser Übung.
Lege dein Muster und dein Gipsblöckchen übereinander und zeichne drum herum. Wiederhole das mit den weiteren 3 Seiten.
Jetzt hast du auf allen 4 Blockseiten die 4 Umrisse deines Musters.

Fang mit der groben Gipsfräse an zu schleifen. Pass zuerst die Höhe deines Gipsblöckchens an das Muster an.
Konzentriere dich beim reduzieren auf eine Fläche und deren gegenüberliegende Fläche. Wenn du labial schleifst, habe die palatinale Fläche mit im Blick. Blende distal und mesial aus.
Genauso, wenn du an der mesialen Fläche arbeitest, arbeitest du auch an der distalen Fläche.
Schleife mit groben Schleifkörpern bis du zum Herausarbeiten der Details kommst und werde, wie die Details auch, immer feiner mit deinem Werkzeug.
Vergleiche oft Vorlage und Werkstück aus verschiedenen Blickwinkeln.

Abgucken ist hier das Zauberwort 😉

Schnapp dir den Buntstift, zeichne dir den Verlauf der Leisten nach. Es hilft dir deine Leisten genauer zu positionieren. Auch der Stechzirkel, oder die Schieblehre geben dir einen genauen Überblick über Länge und Breite.

Schau dir mein Video auf YouTube an. ……> https://youtu.be/T7NrBjLeI6U
(Es ist kein „Hochglanzvideo“! Dafür allerdings ehrlich, mit Blick auf das Wesentliche.)

Nach 60 Minuten hörst du konsequent auf an deinem Werkstück zu arbeiten!
JAAAA….das ist wichtig. In meinen Morphologiekursen drohe ich damit den Strom nach 1h abzuschalten…ha, ha, ha :)))
Säubere dein Kunstwerk und die Vorlage. Schnapp dir dein Handy und mach jeweils ein Bild, wo Vorlage und dein Werkstück nebeneinander liegen, aus den Blickwinkeln: L, M, P, D und Incisal.
Was fühlst Du beim Betrachten der Bilder?
Es ist erwiesen, dass erlerntes Wissen durch Emotionen besser im Gehirn verankert wird.
Also solltest du dich über eine gelungene Kopie freuen, oder über eine noch nicht perfekte Form ärgern….. SUPER!
Dran bleiben…..> besser werden!

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß bei deiner Fortbildung in zahntechnischer Morphologie.
Gerne kannst du mich über Facebook anschreiben.
https://www.facebook.com/AssmannDentalService



Natürliche Restaurationen

Im Labor-Alltag umsetzen

Was bestellt wird, wird auch geliefert! Auch der „Lattenzaun“ in „Tip-Ex weiß“. Ja, auch wenn die Situation von Natur aus verschachtelt war.

Doch was, wenn Du eine natürlich verschachtelte Situation erstellen sollst? Auch wenn…oder gerade dann, wenn situationsbedingt nicht verschachtelt wird.

Irrelevant welche Herausforderung auf Deinem Platz steht…
Ich zeige Dir hier im Zahntechnik-Blog zwei kleine Tricks, mit denen Deine Keramikkronen/ Keramikbrücken oder Kunststoffverblendungen an Natürlichkeit gewinnen.

Die kleinen Tricks sind simpel, allerdings sehr effektiv.

  • Geh zum Zahnschrank und such Dir eine Garnitur, ähnlich Deiner Situation aus.
  • Bei einer verschachtelten Situation bewegst Du die Kunststoffzähne auf dem Zahnplättchen so, wie Deine spätere Restauration stehen soll.
  • Bei nicht verschachtelten Situationen kannst Du Dir ebenfalls eine Garnitur aus den Zahnschrank „ausleihen“ und Formmerkmale kopieren.
  • Besser noch….Du sammelst natürliche Situationen von Gipsmodellen oder Modellsegmenten.
    So kannst Du Dir Deine eigene Zahn-Bibliothek an natürlichen Zähnen zusammenstellen. 🙂 Bitte KEINE Frasacomodelle!
  • Jetzt der ultimative Tip: schau hier vorbei! ….> https://www.facebook.com/groups/665791043475530
    Die FB Gruppe „Natural teeth, learning from nature“ hat, mit ihren über 21000 Mitgliedern, eine umwerfende Galerie an natürlichen Zähnen!

Jetzt hast Du so einige visuelle Informationen, die Du für Deine Zahntechnik umsetzen kannst.
Schaue Dir den Verlauf der Leisten an. Wo sind konkave Riefen? Wie sind sie definiert? Auch Stellung und Winkel des einzelnen Zahnes lässt sich gut nachahmen.

Glückwunsch! Wenn Du diese Tricks direkt umsetzt, bist Du auf einem sehr guten Weg zu tolleren Restaurationen! 👏🏻

Morphologie

1. Was ist eigentlich Morphologie?
2. Was hat das mit Zähnen zu tun?
3. Warum ist das so wichtig?

Kennt Ihr das auch noch aus Eurer Lehrzeit?….Da saß ich (gefühlt) ewig an meiner Vollgußmodelation und fand sie ganz brauchbar.

3x dürft Ihr raten, was geschah. ….

Richtig! Der Meister kam und pflückte verbal meine Modellation auseinander. „…zu klobig, zu groß, hier muss noch was hin, hier muss was weg..“ Ich wurde immer kleiner auf meinem Stuhl.

In jedem zweiten Satz sprach er von Morphologie der Zähne.

Ich verstand nur „Bahnhof“.

Habt Ihr Euch das nicht auch schon mal gefragt, was mit Morphologie in der Zahntechnik gemeint ist?

Hier im Zahntechnik-Blog kommt die Erklärung 🙂

Fortbildung TO GO sozusagen.

Ich fange jetzt nicht mit Goethe an, der diesen Begriff 1796 in seinem Tagebuch erwähnte. 😉

Der Begriff Morphologie wird in heutiger Zeit von mehreren wissenschaftlichen Fachrichtungen genutzt. 

In der funktionellen Morphologie (u.a. für Zahnmedizin und Zahntechnik relevant) wird die Struktur, die Form im Hinblick auf eine bestimmte Funktion untersucht.

Man schaut ganz genau auf einzelne Elemente eines Organismus, die für eine bestimmte Funktion relevant sind. 

In diesem Kontext geht es um mehr als „nur“ 32 Zähne. 

Es geht auch um mehr als „nur“ einzelne Zähne im Kauapparat.

Jede Leiste, jede Grube, jede konkave und konvexe Fläche eines einzeln betrachteten Zahnes hat seine eigene Spezialisierung an eine bestimmte Funktion. Da geht es z.B. um abbeißen, zerkleinern, ableiten, Stabilität, Versorgung, Zusammenspiel.

In Millionen von Jahren hat sich die Form, die Struktur der Zähne an unsere Lebensweise angepasst. Der einzelne Zahn, mit der Gesamtheit aller weiteren Zähne ist im Zusammenspiel als Konstruktionsmorphologie zu sehen.

Im Klartext heißt das…> Form folgt Funktion

Schon etwas krass, dass man einen so langen Text und die Studien dahinter in 3 logische Worte packen kann. 😉

Die Evolution hat uns gezeigt, welche Form der Zähne uns am effektivsten, in ihrer Funktion weiterbringt. Ratet mal was jetzt kommt…..na klar…..DER Satz…. 

Deshalb müssen wir ZahntechnikerInnen die natürlichen Formen jedes einzelnen Zahnes genau kennen um dessen Funktion und Form kopieren zu können.

Puh….heftig…. zumal nichtmal alle Funktionen der vielen Leisten und konkaven/konvexen Flächen bekannt ist. Doch ein großer Teil davon ist entschlüsselt und kann im Zahnersatz naturgetreu nachgeahmt werden.

Warum Du häufiger Deine Augen „kalibrieren“ solltest.

Keramisch vollverblendete Zirkonoxidrestauration.

Geschulter Blick mit großer Wirkung: Lies hier, um zu erfahren, warum die Morphologie der Zähne auch für Deine Zahntechnik- Karriere wichtig ist.

Wer Zahnersatz herstellt, macht das meist unter gewissem Zeitdruck. Der Anspruch des Behandlers: soll schnell einzugliedern sein, perfekte Passung in alle Richtungen haben, Patientenzufriedenheit.

Der Anspruch des Patienten: keine Schmerzen, kauen können, schön aussehen (wobei die Definition von „schön“ ein Kaugummibegriff ist und im Auge des Betrachters liegt).

Je mehr Punktlandungen Du erzielst, desto wertvoller bist Du und kannst dies auch einfordern.

Doch nur die Wenigsten setzen in Schulungen Erlerntes dauerhaft um. 

Daher heißt es: Dran bleiben!

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3 Dinge, die Dir helfen naturnahe Zähne herzustellen.

1. Zieh alle Informationen heran, die Du kriegen kannst!

In der ZA Praxis ist der Patient (mit ALLEN relevanten Informationen) präsent.

Wir haben (minimum) 2 Abformungen OK/UK.

Um an ein Maximum an Informationen zu gelangen, muss der ZA Praxis das Verhältnis zwischen Aufwand und Mehrwert klar sein. 

Im Klartext heißt das: Situationsmodell VOR Präp., Patientenfotos VOR Präp. (Fahrplan Fotokarte Patient, für ZA Praxen ist eines der nächsten Themen im Fortbildungs-Blog für Zahntechniker)

Durch die Lieferung der Informationen bekommt die ZA Praxis zufriedenere Patienten, was auch ihren Mehrwert steigert. 😉

2. Denke an den Grundsatz „Form folgt Funktion!

Lerne die Informationen zu lesen. Nimm die Modelle aus dem Arti. Schau Dir Schlifffacetten an.

Wo befinden sie sich? Welchen Winkel weisen sie auf? Ahme passende Bewegungen im „Handartikulator“ nach. Berücksichtige diese Erkenntnisse bei der Herstellung des Zahnersatzes penibel.

3. Schaff Dir Deine eigene Naturbibliothek!

Natürlicher Zahn

Wo immer Du die Chance hast Dir Modelle mit natürlichen Zähnen (auch Teilsegmente) zuzulegen…tu es. Gegenbißmodelle, welche in der Tonne landen, Freunde/ Familie selbst abformen, oder in einer freundlichen Praxis extrahierte Zähne bekommen. Das alles sind wertvolle Gratisinformationen für Dich.

Nutze Deine Chance!